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Depressionen sind in der Winterzeit wieder ein Thema

Gerade in der dunklen Jahreszeit und der herannahenden Jahreswende sind Stimmungstiefs für viele Menschen ein Problem. Niedergeschlagenheit und Traurigkeit können in einigen Fällen chronisch werden und sich zu einer echten Krankheit entwickeln, dann ist von Depressionen die Rede. Wer sich selbst an einem Zeitvertreib wie dem Video-Poker nicht mehr erfreuen kann und aus dem Stimmungstief nicht mehr herausfindet, leidet vielleicht unter dieser tückischen Krankheit, die Ärzte vielfach als Volkskrankheit bezeichnen.

Mann mit Winterblues Quelle:pixel2013

Worum handelt es sich bei Depressionen?

Was es bedeutet, deprimiert zu sein, kennen die meisten Menschen. Das Wort findet auch in der Alltagssprache für Momente der Niedergeschlagenheit immer wieder Verwendung. Hiervon ist jedoch der krankhafte Zustand der Depression klar zu unterscheiden. Denn im medizinischen Sinne ist eine Depression nicht vorübergehend, sondern eine dauerhafte Erscheinung. Vorübergehende Phasen der Niedergeschlagenheit sind hingegen etwas Normales, fast jeder Mensch durchläuft solche Phasen einmal oder mehrere Male in seinem Leben. Das ist vielleicht auch der Grund, weshalb Depressionen für das Umfeld der Betroffenen häufig gar nicht so leicht zu erkennen sind.

Für das Vorliegen einer Depression sprechen zahlreiche Symptome. Dazu gehören Freudlosigkeit, Müdigkeit, emotionale Leere, Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit. Die Person fühlt sich insgesamt wenig unternehmungslustig und nimmt kaum noch am sozialen Leben teil. Im schlimmsten Fall kann das so weit gehen, dass sogar das morgendliche Aufstehen ein Problem darstellt. Häufig ist es jedoch so, dass die Person sich ein gewisses Maß an Leistungsfähigkeit bewahrt und zum Beispiel ihrer Arbeit weiterhin nachgehen kann. Die Arbeit wird aber nicht mehr mit dem notwendigen Elan erledigt, einfache Handgriffe kosten plötzlich viel Kraft. Typisch ist auch das Gefühl, dass alle Abläufe wie in Zeitlupe stattfinden. 

Wann sind Depressionen behandlungsbedürftig?

Eine der schwierigsten Fragen betrifft die Behandlungsbedürftigkeit von Depressionen. Tatsächlich hängt es immer von der Person selbst ab, ob sie mit ihrem Zustand zufrieden ist oder nicht und eine Behandlung für notwendig erachtet. Depressive sind jedoch häufig nicht mehr in der Lage, entsprechende Wünsche auszusprechen und sich aktiv Hilfe zu suchen. Es kann daher in einigen Fällen erforderlich sein, dass die Hilfe von außen kommt und zum Beispiel Angehörige, Freunde und Familie Verantwortung für den Erkrankten übernehmen. Doch wie soll das Umfeld erkennen, dass ein solcher Handlungsbedarf besteht? Der Fall Robert Enke hat gezeigt, wie schwierig der Umgang mit Depressiven ist.

Der Fall Robert Enke wühlte viele auf

Nicht wenige Menschen haben sich erstmals mit dem Thema Depressionen beschäftigt, als sie vom tragischen Tod des Fußballspielers Robert Enke hörten. Genau vor zehn Jahren nahm sich der erfolgreiche Fußballprofi auf einem Bahnübergang das Leben. Robert Enke kämpfte zu diesem Zeitpunkt bereits seit mehreren Jahren mit der Krankheit und befand sich sogar in therapeutischer Behandlung. Antidepressiva setzte er einige Zeit vor dem Selbstmord jedoch ab. Dieser Fall sorgte in Deutschland für großes Aufsehen, da Robert Enke einer der beliebtesten Fußballspieler im Land war. Die öffentliche Anteilnahme war entsprechend groß. Bei seinen Trainern und anderen Offiziellen des Fußballsports herrschte Entsetzen, nur wenige waren vor seinem Selbstmord in seine Krankheitsgeschichte eingeweiht. Viele stellten sich die Frage, ob die Belastungen im Fußball zu groß seien und die Psyche der Spieler beschädigen würden. Der Umgang mit der Krankheit Depressionen im Fußball und im professionellen Sport im Allgemeinen veränderte sich nach diesem Unglück deutlich. Heute sind Trainer, Betreuer und Manager aufmerksamer, wenn es um das Thema Depressionen geht, und es wurden verschiedene Betreuungsprogramme für betroffene Spieler eingerichtet. Robert Enkes Frau ist engagiert in der Aufklärung in Bezug auf die Krankheit. Sie ist heute eine wichtige und stark wahrgenommene Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, die anderen Betroffenen Unterstützung bei ihrem Kampf gegen die Krankheit zukommen lassen möchte.

Depressionen nehmen verschiedene Verläufe

Noch ein weiterer Faktor erschwert es Ärzten häufig, eine Depressionserkrankung zuverlässig zu erkennen. Dazu gehört der unterschiedliche Verlauf, den die Krankheit nehmen kann. Typisch ist zum Beispiel der unipolare Verlauf, bei dem sich normale Phasen mit Phasen einer tiefen Depression abwechseln. Häufig ist es so, dass die verschiedenen Phasen immer eine bestimmte Dauer haben. Das muss aber nicht so sein. Nicht selten tritt auch eine bipolare Depression auf. Hier wechseln sich depressive mit manischen Phasen und mit Phasen der Normalität ab. Manische Phasen zeichnen sich durch übertriebene Hochstimmungen aus. Der Patient ist dann wie aufgekratzt und besonders aktiv und lebhaft, auch dieser Zustand weicht jedoch von der Norm ab. Bei der Dysthemie kommt der Betroffene dann über Jahre hinweg nicht auf dem Tief heraus, dieses verläuft jedoch relativ flach.

Was man gegen Depressionen tun kann

Depressionen sind heute besser heilbar, als dieses noch vor Jahrzehnten der Fall war. Zu nennen sind psychotherapeutische Behandlungen ebenso wie die Einnahme von Medikamenten, den Antidepressiva. Als besonders wirksam hat es sich in der Praxis erwiesen, beide Behandlungsformen miteinander zu kombinieren. Die Betroffenen haben mit dem Therapeuten also jederzeit eine Ansprechperson und nehmen gleichzeitig laufend Medikamente ein. Mit der Zeit kann auf Medikamente verzichtet werden, wenn eine Besserung erkennbar ist. Wie genau sich die Therapie gestaltet und welche Kombination von Behandlungsformen sinnvoll ist, entscheidet immer der zuständige Arzt. 

Jeder kann aber auch selbst gegen Depressionen vorgehen und durch bestimmte Verhaltensweisen verhindern, dass es zur Entstehung der Krankheit kommt. Dazu gehören zum Beispiel körperliche Bewegung, eine gesunde Ernährung sowie Sonnenlicht und allgemein eine gesundheitsförderliche Umgebung wie zum Beispiel die frische Luft am Wasser. Wichtig ist auch die Teilnahme an sozialen Aktivitäten. Und wenn es sich nicht gleich um eine Krankheit, sondern nur um den normalen Winterblues handelt, hilft manchmal schon ein wenig Ablenkung zum Beispiel am virtuellen Poker-Tisch im Lieblings-Online-Casino.

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